Oft findet man den Begriff "Datensicherung" ohne genau zu festzulegen ob es hierbei um eine Archivierung oder um ein Backup geht. 

Beides sind Möglichkeiten die für die Speicherung weitere Datenträger verwenden, um Daten zu speichern, welche zuvor auf einer Festplatte bearbeitet wurden, so dass die Datensicherung wieder gewährleistet ist.

Im Normalfall werden für die Daten-Speicherung andere externe Datenträger-Medien, wie beispielsweise ein Magnetband-Speicher eingesetzt. Da Magnetbänder stets offline sind, nennt man sie auch Background-Storage Medien.

Eine Unterscheidung zwischen Archivierung-Prozess und Backups zu kennen, ist für eine sinngemäße Backup-Strategie unabkömmlich, da unterschiedliche Vorgehensweisen zur Speicherung vorteilhaft sind.

Der Backup-Prozess
Eine kurz- bis mittelfristige Zusatz Speicherung, von abzulegenden Daten für den Datenwiederherstellung Prozess verloren gegangener Daten, aufgrund eines physikalischen Festplatten-Schadens oder um Datenverlust durch falsches Verhalten zu verhindern, bezeichnet man als Backup.

Im Grunde beschreibt die Datensicherung eine Sicherungskopie einer Datei. Oft beträgt die Aufbewahrungzeit eines Backups nur einige Monate.

Darum ist es von Vorteil, wenn für dieses Backup ein Verzeichnis mit Hilfe der Backup-Software geführt wird. Damit die wieder herzustellenden Dateien schnell gefunden und rekonstruiert werden können. Die Datenwiederherstellung eines gesicherten Datenbestands ist auch unter dem Begriff "Restore" bekannt.

Der Archivierung-Prozess
Der Prozess des Archivierung-Vorgangs kann in einigen Branchen durch Unternehmen interne oder gesetzliche Bestimmungen geregelt sein.

Die langfristige Aufbewahrung von digital Daten, auf einem anderen Datenträger-Medium bezeichnet man als Archivierung-Methode. Dabei kann die Speicherung auf 2 verschiedenen Wegen erfolgen. Zum einen indem zeitgleich die Löschung der Original Daten erfolgt oder die Datenbestände modifiziert/unverändert auch auf dem Ausgangsdaten Träger - Medium verbleiben.

Der zeitliche Rahmen einer Datenspeicherung, während eines Archivierung-Vorgangs kann sich über ein Jahr bis zu mehreren Jahrzehnten erstrecken. Wobei die Verfügbarkeit entsprechender Gerätschaften zur Auswertung des Archivierung-Vorgangs, die Flüchtigkeit magnetischer Datenträger-Medien und die Lagerfähigkeit des verwendeten Medien-Materials, die einzige zeitliche Beschränkung sind.

Gerade bei länger andauernden Archivierungs-Vorgängen kann dies ein kritischer Punkt sein, da die Entwicklung Technologie von Speichermedien sowie dazugehörigen Gerätschaften schnell fortschreitet.

Archivierte Datenbestände von alten Rechensystemen der ehemaligen DDR, können heute nur noch von einigen wenigen Fachleuten wieder hergestellt werden, da die dafür benötigten Lese-Gerätschaften nicht mehr produziert werden können.

Eine automatische Verwaltung der Datenbestände ist bei dem Prozess der Archivierung nicht unbedingt erforderlich.

Eine Archivierung wird aus verschiedenen Gründen vorgenommen, zum Beispiel um Experimente und Entwicklungsreihen nachvollziehen zu können oder um die Historie Entwicklung eines Datenbestands zu verfolgen.

Derartige zueinander gehörende Datenbestände werden auch als Aggregat bezeichnet.

Die Rekonstruktion eines archivierten Datenbestands heißt ebenfalls Restore.

Unterschied zwischen einer Archivierung und einem Backup

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